Bürgerkrieg (Civil war era) 1861-1865


In den Bürgerkriegsjahren gab es wenige Änderungen in der Mode.
Es war eine Zeit für das Ausbessern und das Vorhandene zu ändern.
Die meisten Kleidungsarten entstanden daher vor dem Krieg.
1850 entwickelten sich typische amerikanische Stile in der Bevölkerung.
Arbeitkleidung aus Wildleder oder aus Baumwolldrill.
Neue Formen von Hüten, Hauben und Hemden entstanden.
Die Jacken und Westen, der Gehrock und die spezielle Cowboyausstattung kam dadurch hervor.
Die typische Männerunterwäsche war ein Einteiler genannt „ Long John“.
Bei den Damen die skandalöse Unterhose von Amelia Jenks Bloomer´s genannt "bloomers".


Es war nur eine Frage der Zeit , wann die Nähmaschine in vielen amerikanischen
Häusern sowie in den Fabriken Einzug hielt. Sie verursachte eine vollständige neue Bekleidungsindustrie.
Daraus bildeten sich später die ersten Serienanfertigungen.


Der versteifte und schwere Rosshaar-Reifrock aus der früheren romantischen Ära wurde 1850
durch einen leichtern Krinolinen-Reifrock ersetzt. Die meisten Krinolinen wurden an der
sehr schmalen Taillen festgebunden. Die Damen schnürten ihre Korsetts bis zur Atemlosigkeit
um einen Taillenumfang von ca. 39 cm zu erreichen.


Danach kamen ein oder zwei Arten des Petticoats darüber.
In der höchsten Periode der Krinoline maßen die Röcke bis zu einem unteren Umfang von 6,50 m.
Obgleich der Durchschnitt sich mit einem unteren Umfang von 3,80 m begnügte.

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